Ein scheinbar banales Experiment mit einem Stift macht sichtbar, wie Wahrnehmung und damit Deine Realität entstehen.

Die Sache mit dem Stift zu verstehen, zu überprüfen und konsequent im Alltag umzusetzen hat ALLES in unserem Leben verändert 💫
Zum YouTube-VideoWie entsteht unsere Realität wirklich? Warum erleben mehrere Menschen ein und dieselbe Situation völlig unterschiedlich? Und wie können wir bewusst Einfluss darauf nehmen, was wir in unserem Leben erfahren?
In diesem Beitrag teile ich ein Werkzeug, das mein Verständnis von Realität grundlegend verändert hat. Es ist einfach, logisch nachvollziehbar und lädt Dich ein, selbst zu überprüfen, ob es für Dich stimmig ist. Im Zentrum steht ein ganz alltäglicher Gegenstand – ein Stift.
Schon lange habe ich mich gefragt, warum Dinge in meinem Leben so sind, wie sie sind. Warum bestimmte Situationen immer wieder auftreten und warum mir genau diese Dinge passieren. Vor allem aber hat mich interessiert, ob und wie ich das beeinflussen kann.
Die Vorstellung, dem Leben und den Umständen ausgeliefert zu sein, wollte ich nie akzeptieren. Ich wollte mein Leben aktiv gestalten. Immer wieder stellte ich mir die Frage: How can I create a different reality? Wie kann ich mein Leben so formen, wie ich es mir wünsche? Gibt es dafür eine klare, nachvollziehbare Grundlage?
Ich komme aus einer sehr logisch denkenden Vergangenheit. Ich habe schon immer Mathematik geliebt und mochte es, wenn Dinge reproduzierbar und logisch erklärbar sind. Genau deshalb war ich offen dafür, neue Konzepte nicht einfach zu glauben, sondern sie auszuprobieren und selbst zu überprüfen.
Vor etwa sechs Jahren hörte ich ein Interview mit Geshe Michael Roach, in dem er über die karmischen Prinzipien sprach. Während ich zuhörte, hatte ich das Gefühl: Irgendwie macht das Sinn. Nicht (nur) auf einer spirituellen, sondern auf einer logischen Ebene.
Ich ließ das Gehörte wirken und begann, es in meinem eigenen Leben zu beobachten. Für mich wurde es zu einem Wendepunkt, der viele Bereiche meines Lebens verändert hat: Finanzen, Gesundheit, Beziehungen und meine Wahrnehmung der Welt. Heute teile ich dieses Werkzeug weiter – nicht, damit Du mir glaubst, sondern damit Du selbst prüfen kannst, ob es für Dich stimmt.
Um zu erklären, wie Realität entsteht, nutze ich ein ganz einfaches Beispiel – genauso, wie es Geshe Michael Roach all die Jahre gelehrt hat.
Ich halte einen Stift in der Hand und frage: Was ist das? Die meisten Menschen antworten sofort: ein Stift. Das ist nicht falsch – aber es ist nicht die ganze Wahrheit.
Halte ich denselben Gegenstand einem Hund vor die Nase, verändert sich die Antwort. Der Hund wird damit nicht schreiben. Für ihn ist es ein Kauspielzeug oder ein Spielzeug. Für den Hund ist es kein Stift.
Jetzt lege ich den Stift auf einen Tisch in einen Raum. Alle Menschen und alle Hunde verlassen den Raum. Der Stift liegt allein dort. Was ist er jetzt? An diesem Punkt beginnt unser gewohntes Denken zu stocken. Ist er ein Stift? Ist er ein Kauspielzeug? Wer entscheidet das eigentlich?
Hier wird klar: Der Gegenstand ist nicht aus sich heraus eindeutig etwas Bestimmtes. Er trägt lediglich das Potenzial in sich, als etwas wahrgenommen zu werden.
Kommen nun ein Mensch und ein Hund wieder in den Raum und schauen beide auf den Stift, erlebt jeder etwas anderes. Für den Menschen ist es ein Stift, für den Hund ein Kauspielzeug. Beide haben recht – gleichzeitig.
Dieser Moment war für mich ein echtes Aha-Erlebnis. Mir wurde klar, dass Dinge im Außen nicht aus sich heraus eine feste Bedeutung haben. Sie sind nicht von sich aus etwas Bestimmtes. Die Bedeutung entsteht durch den Betrachter.
Wir sind es gewohnt zu glauben, dass das, was wir sehen, für alle gleich ist. Doch das stimmt mit dem Wissen um die karmischen Prinzipien nicht. Menschen erleben dieselbe Situation völlig unterschiedlich.
Das zeigt sich besonders deutlich im Umgang mit anderen Menschen. Zwei Personen können ein und dieselbe dritte Person erleben – und völlig unterschiedliche Eindrücke haben. Während die eine Person denkt, ihr Gegenüber sei unsympathisch, empfindet die andere dieselbe Person als freundlich und angenehm.
Die Person im Außen ist nicht aus sich heraus sympathisch oder unsympathisch. Die Wahrnehmung entsteht durch das, was wir als Betrachter innerlich auf sie projizieren.
In den karmischen Prinzipien nennen wir diese Projektionen Samen. Diese Samen pflanzen wir durch alles, was wir denken, sagen und tun. In jeder Sekunde entstehen unzählige geistige Samen – meist völlig unbewusst.
Diese Samen bestimmen, wie wir die Welt später erleben. Sie sind die Grundlage dafür, welche Bilder unser Geist auf Menschen und Situationen in unserem Umfeld wirft.
Karmic Inspirations
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Ein einfaches Beispiel macht das sehr greifbar. Du sitzt mit einer Freundin im Café und lädst sie auf einen Kaffee ein. In dem Moment, in dem Du bezahlst, passiert etwas Entscheidendes.
Dein eigener Geist nimmt wahr, dass Du großzügig bist. Ich nenne das die karmische Kamera. Sie beobachtet alles, was Du den ganzen Tag denkst, sagst und tust. Dein Geist sieht: Ich bin eine großzügige Person.
In genau diesem Moment pflanzt Du einen kraftvollen Samen für Großzügigkeit. Diese Samen sind wie Apfelkerne. Sie werden in die Erde gelegt, wachsen und verdoppeln sich jeden Tag. Irgendwann gehen sie auf.
Dann wirft Dein Geist ein Bild von Großzügigkeit auf eine andere Person oder Situation – immer in einem (viel) größeren Ausmaß, als Du es ursprünglich "gepflanzt" hast.
Als ich das verstanden habe, wurde mir klar: Meine gesamte Wahrnehmung der Welt entsteht aus mir heraus. Alles, was ich im Außen erlebe, ist das Ergebnis der Samen, die ich zuvor gepflanzt habe.
Noch einmal ganz wichtig: Es geht hier nicht um Glauben. Du musst mir nichts glauben. Ich lade Dich ein, den Gedankengang mit dem Stift logisch nachzuvollziehen. Dies zeigt sehr klar, dass ein und dieselbe Sache im Außen unterschiedlich erlebt werden kann – und dass diese Unterschiede nicht vom Objekt selbst kommen.
Seit dieser Erkenntnis ist dieses Denken immer mehr ein fester Bestandteil meines Alltags. Es ist nicht mehr wegzudenken und prägt mein Leben in allen Bereichen.
Wenn Du magst, fang klein an. Großzügigkeit ist ein wunderbarer Einstieg. Wichtig ist, dass Du bewusst wahrnimmst, was Du tust, und Dich darüber freust. Freude ist das Wasser für die Samen. Ohne Freude bleiben sie im Verborgenen und können nicht wachsen.
Mein Mann und ich haben uns – neben vielen anderen Bereichen in unserem Leben – unsere finanzielle Freiheit genau auf diese Weise aufgebaut. Über Jahre hinweg haben wir Schritt für Schritt Großzügigkeit gelebt, gegeben und gespendet – immer in einem wachsenden Rahmen, der sich leicht und stimmig angefühlt hat.
Heute erleben wir eine große finanzielle Fülle. Für uns ist das die natürliche Folge der Samen, die wir über lange Zeit gepflanzt haben.
Die Sache mit dem Stift zeigt auf einfache Weise, wie Realität entsteht. Sie macht sichtbar, dass wir nicht Opfer unserer Umstände sind, sondern aktiv an der Entstehung unseres Erlebens beteiligt sind.
Wenn Du möchtest, kannst Du das ausprobieren, beobachten und Dir selbst beweisen. Mit Offenheit, Neugier und Leichtigkeit kannst Du beginnen, Deine Realität bewusst zu gestalten.
Viel Freude beim "Pflanzen"!
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